Schwitzen

Eine weitere Begleiterscheinung der Hormonumstellung im Wochenbett ist starkes schwitzen. Dies wird von sehr vielen Frauen als äußerst unangenehm empfunden, weil es unabhängig von den aktuellen Außentemperaturen zu jeder Tages- und Nachtzeit oder teilweise sogar permanent auftreten kann. Aber du brauchst keine Sorge haben, nachdem deine Hormone sich auf die neue Situation eingestellt haben, reduziert sich die übermäßige Schweißproduktion am Ende des Wochenbettes wieder ganz von selbst.



Damit du dir etwas mehr Wohlbefinden verschaffen kannst, haben wir hier ein paar Tipps für die Zeit der Hormonschwankungen für dich zusammengestellt:

Kleidung

Versuche immer atmungsaktive und lockere Kleidung zu tragen. Kleide dich am Tag im sogenannten Zwiebellook, damit du je nach Bedarf schnell ein Kleidungsstück ablegen oder zusätzlich anziehen kannst. Für die Nacht, legst du dir am besten ein Oberteil zum wechseln in deine Nähe, damit du dies bei Bedarf schnell und unkompliziert austauschen kannst.

Hebammen-Tipp: Packe auch immer eine Garnitur Wechselkleidung für dich in deine Wickeltasche.

Erfrischung

Gönne dir eine lauwarme Dusche, wann immer du die die Zeit dazu findest und dir der Sinn nach Abkühlung steht. Solltest du keine Zeit zum Duschen finden, hilft es oft schon, wenn du beide Hände und Unterarme für ca. 30 Sekunden unter einen kalten Wasserstrahl hältst oder diese für kurze Zeit in kühles Wasser tauchst. Ist kein Wasser in der Nähe, ziehe deine Socken und Schuhe aus und laufe für einige Zeit barfuß auf kühlen Fließen/Platten oder auf schattigem Rasen.

Deodorant

Lege dir unbedingt ein gutes Deo auf Vorrat zu. Achte bereits beim Kauf darauf, dass du nur Produkte verwenden solltest, welche frei von Duftstoffen und Aluminium sind. Die Ursachen dafür, sind zum einen, dass dein Kind deinen eigenen Geruch kennen lernen soll und zum anderen ist die Babyhaut noch sehr empfindlich und kann auf mögliche Inhaltsstoffe deines Deodorants mit einer unerwünschten Hautreaktion oder einer Allergie reagieren. Auf Parfüm solltest du übrigens deswegen gänzlich in den ersten Wochen verzichten.

Hausmittel
  • Apfelessig:
    Reguliert den pH-Wert und vermindert gleichzeitig die Schweißproduktion der Haut. Zudem bekämpft es Bakterien, die für den unangenehmen Schweißgeruch verantwortlich sind.
    • Anwendung: Tränke einen Wattepad oder einen Waschlappen mit Apfelessig und reibe vorzugsweise am Abend die Stellen damit ein, die besonders stark schwitzen.

  • Natron:
    Beseitigt alle Bakterien, die für den unangenehmen Schweißgeruch verantwortlich sind und absorbiert zusätzlich den Schweiß.
    • Anwendung: Vermische einen Teelöffel Natron mit Wasser, bis eine sämig-breiige Paste entsteht. Trage diese im Anschluss auf deine Achseln auf und lasse sie für mindestens 15 Minuten einwirken. Spüle die Paste im Anschluss mit reichlich lauwarmem Wasser und einem Waschlappen ab.
      Die Anwendung erfolgt einmal pro Tag.

  • Zitrone:
    Die darin enthaltene Säure, wirkt ganz natürlich gegen Schweiß und unangenehmen Körpergeruch.
    • Anwendung: Halbiere eine Zitrone und reibe deine Achselhöhlen damit einmal täglich ein. Lasse den Zitronensaft für ~30 Minuten einwirken und wasche diesen im Anschluss gründlich ab.


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