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Wenn sich das Saugverhalten ändert


In der Schwangerschaft sollten sich das Paar und vor allem die Frau darüber einig sein, wie das Neugeborene ernährt werden sollte. Möchte die Frau stillen, kann es sehr sinnvoll sein sich vor ab darüber zu informieren, wie dies am besten gelingen kann. Damit das Stillen für dich und dein Kind gut funktioniert , gibt es ein paar Hinweise, die vor allem für die ersten Wochen wichtig sind. So sollte man beispielsweise den Schnuller in den ersten Lebenstagen und Wochen mit Vorsicht einsetzen. Dies kann nämlich zu einem veränderten Saugverhalten führen, das es den Neugeborenen erschwert an der Brust zu trinken.


Was kann zu einem veränderten Saugverhalten führen?

Zu Beginn ist es wichtig zu wissen, was überhaupt ein verändertes Saugverhalten auslösen kann. Dazu zählt:

  • Die Flasche
  • Hilfsmittel wie Stillhütchen
  • Der Schnuller
  • Es ist angeboren


Wie äußern die Neugeborene/Babys ein verändertes Saugverhalten?

Es gibt verschiedene Symptome, die darauf schließen lassen können, warum das Neugeboren nicht richtig an der Brust saugt. Diese sind:

  1. Das Baby stößt die Brustwarze aus dem Mund aus und kann diese nicht einziehen
  2. Die Saugbewegung die getätigt wird, ist ineffektiv und schwach
  3. Das Baby öffnet den Mund nicht ausreichend weit, damit genug der Brustwarze und des Brustwarzenvorhof in den Mund gelangen kann
  4. Das Baby wartet auf den Sauger einer Flasche, der das Saugen am Gaumen auslöst und beginnt dann erst effektiv zu saugen
  5. Die Frau hat wunde Brustwarzen und eine nachlassende Milchproduktion
  6. Das Baby lehnt die Brust ganz ab, weint und bäumt sich auf

Welche Maßnahmen können nun helfen, damit das Baby doch an der Brust trinken kann?
1. Hautkontakt fördern

Kuschelt sehr viel mit nacktem Oberkörper mit eurem Baby. Dies schafft Nähe, Vertrauen und fördert auch die Milchbildung.

2. Vor dem Anlegen beruhigen

Wenn das Baby zu Beginn sehr unruhig ist und weint, ist es sinnvoll das Baby erst zu beruhigen und dann das Anlegen zu starten. Dies nimmt den Stress sowohl bei der Mama als auch beim Baby.

3. Frühe Hungerzeichen beachten

Bei den frühsten Hungerzeichen sollte man versuchen direkt das Baby an die Brust anzulegen und nicht noch etwas abzuwarten.

4. Muttermilch von Hand entleeren

Mit den ausgestrichenen Tropfen Muttermilch kann man das Baby zum Saugen ermutigen, indem man die Tropfen auf der Brustwarze lässt und das Baby anlegt. Somit schmeckt das Baby schon die Milch und beginnt mit dem Saugen.

5. Stillpositionen

Auch verschiedene Stillpositionen können helfen, um das Baby effektiv an der Brust trinken zu lassen. In diesem Artikel findest du verschiedene Positionen und auch Videos dazu.

6. Baby anlegen

Beobachte dein Baby genau wie es an die Brust geht und ob dies „richtig“ passiert. Auch hier findest du nochmal Informationen zum „richtigen Anlegen“ und in diesem Video haben wir du einige Tipps für dich.

Wenn das Stillen an der Brust nicht funktioniert, kann es helfen Hilfsmittel hinzuzuziehen aber auch das Zufüttern durch eine Spritze oder das Brusternährungsset kann helfen. Dazu ist es auf jeden Fall sinnvoll sich Hilfe von der Hebamme oder einer/einem Stillberaterin/Stillberater zu holen.

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